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Foto: Patricio Soto

Eröffnung der Sønderborg Rambla

Deutsch-dänische Kulturarbeit

Kultur kennt keine Grenzen: So nah an der Grenze zu Dänemark bietet sich eine Zusammenarbeit - auch im Hinblick auf den europäischen Gedanken- geradezu an.
- Vi arbejder sammen- Wir arbeiten zusammen!

Die Anfänge

Im November 1992 trafen sich erstmals Vertreter der kommunalen Kulturämter der Stadt Flensburg, des Kreises Schleswig-Flensburg, des Kreises Nordfriesland und des damaligen Amtes Sønderjylland mit dem Ziel gemeinsam in der Grenzregion Kulturprojekte zu initiieren und zu fördern. Kulturelle Netzwerke über die Grenze sollten entstehen, Kulturschaffende und Kulturnutzer beidseitig der Grenzen sollten einander begegnen. Dazu brauchte es Geld.

Deutsch-dänische Kulturarbeit heute

1996 wurde ein Antrag auf Interreg-Gelder, das heißt EU-Mittel gestellt, um kulturelle Mikroprojekte zu fördern. Seitdem konnten regelmäßig neue EU-Gelder beantragt werden, um zahlreiche spannende Kulturprojekte in der Region Sønderjylland-Schleswig zu ermöglichen. So entstanden während der Jahre viele neue Kontakte zwischen deutschen und dänischen Kulturschaffenden. Und die kulturinteressierte Bevölkerung nimmt zunehmend die Kulturangebote jenseits der Grenze wahr.

Kulturfachgruppe und deutsch-dänischer Kulturausschuss

Heute existiert eine Kulturfachgruppe mit Vertretern der drei deutschen und der vier dänischen Kommunen, die auf ihren regelmäßigen Sitzungen nicht nur über Anträge für deutsch-dänische Projekte berät, sondern sich zudem über die Kulturarbeit in der Region Sønderjylland-Schleswig austauscht. Die letzte Entscheidung liegt immer bei den politischen Vertretern der sieben Kommunen, die im Kulturausschuss Sønderjylland-Schleswig zusammenarbeiten.