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Foto: Bernd Höfer, Breklum

Kreishaus in der Marktstraße in Husum

Sozialraumorientierung

Seit 2002 arbeitet der Kreis Nordfriesland in der Jugendhilfe konsequent sozialraumorientiert, d.h. die Hilfen zur Erziehung werden individuell maßgeschneidert und richten sich an den Zielen der Betroffenen aus.
Die Organisations- und Finanzstrukturen sind so gestaltet, dass sie die fachlichen Ziele befördern. So konnten neben flexiblen Einzelfall-Hilfen auch zahlreiche »fallunspezifische« Ansätze entwickelt und Projekte realisiert werden. Dabei blieben die Ausgabensteigerungen der Jugendhilfe im HzE-Bereich mit durchschnittlich 1% pro Jahr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Seit 2009 wird die Sozialraumorientierung auch in der Eingliederungshilfe für Kinder umgesetzt. Auch hier sind die Erfahrungen sehr positiv, Sozialraumorientierung befördert konsequent die Ideen der Inklusion.

Daher wurde ab 2011 auch in der Eingliederungshilfe für Erwachsene über Sozialraumorientierung diskutiert. Im Zusammenwirken mit den freien Trägern und  mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein konnte ein »Modellprojekt Sozialraumorientierte Eingliederungshilfe in Nordfriesland« konzipiert werden. Die Umsetzung startete am 01.01.2013.